Kurzbeschreibung
Arne Dahl schickt in „Zorn“ bereits zum zweiten Mal sein internationales „Opcop“-Team durch Europa, um mysteriöse Morde zu untersuchen. Leiter des Teams ist Paul Hjelm, der vielen noch aus Dahls „A-Team“-Serie bekannt sein dürfte. Hier bekommt es das Team nicht nur mit einem, sondern gleich mit mehreren Mordserien zu tun, die sich durch besonders ungewöhnliche Mordweisen auszeichnen. Doch dabei alleine bleibt es in „Zorn“ nicht… vielmehr ist die Handlung wie bei Dahl üblich sehr komplex und in verschiedene Handlungsstränge aufgeteilt, die hier alle aufzulisten den Rahmen sprengen würde.

Kritik
Wie schon im ersten Band der Opcop_Serie benötigt man ein gutes Gedächtnis, um bei der Vielzahl der handelnden Personen, Orte und Handlungsstränge nicht den Überblick verlieren möchte. Wer hier am Ball bleibt, wird jedoch auch wieder mit einem Krimi der Extraklasse belohnt, der durch ausgefeilte Charakterzeichnung, eine spannenden, wenn auch etwas konstruiert wirkenden, Handlung und einige überraschende Twists zu überzeugen weiß.Geschmackssache bleibt die Sprache an sich und einzelne Formulierungen im speziellen, die teilweise etwas „lieblos“ daherkommen – was natürlich auch durch die Übersetzung bedingt sein kann. 

Fazit
Wer jedoch komplexe Lektüre mag, die sich vom populären „Regio-Krimi“-Trend abhebt, der ist mit „Zorn“ auf jeden Fall bestens bedient!

Facts
Erscheinungsdatum: 26.2.3013 (broschiert)Seiten: 496Verlag: Piper Verlag

Über den Autor
Der schwedische Schriftsteller Jan Arnald verfasst unter dem Pseudonym „Arne Dahl“  skandinavische Krimis wie die „A-Team„- oder die „Opcop„-Serie.

Arne Dahl – „Zorn“

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